Pro Patria

Kampf gegen Links

3. April 2008 | Von tio85 | Kategorie: Leitartikel

Der Kampf gegen Links. Ganz bewusst habe ich diesen zugegebenermaßen idiotischen Titel gewählt und die Rhetorik der Linken verwendet. Während der Rechtsextremismus in seiner Zahl an Taten und Tätern einen neuen Tiefstand erreicht hat, was die Statistiken des Bundesinnenministeriums belegen, nahm die Zahl linksextremistischer Straftaten 2007 stark zu. 1 Trotz diesen Tatsachen spricht der ehemalige Regierungssprecher Uwe-Karsten Heye sofort von Manipulation und Schönfärberei der Statistiken, gar von dreisten Lügen, verweigert sich also geradezu der Realität. Im gleichen Atemzug, wie zum Trotz lässt er verlauten, dass es aber so oder so wieder einen Anstieg an rechtsextremer Gewalt geben wird. 2 3

Herr Heye ist damit geradezu ein Musterbeispiel der Verfechter eines “Kampfes gegen Rechts” der längst keiner mehr ist, und trotzdem versucht seine verblendete Meinung durchzusetzen. Das schlimme an der ganzen Situation ist aber vor allem, dass sich die linken Gedankenmuster bereits in die Köpfe der Allgemeinheit eingebrannt haben und als selbstverständlich und richtig wahrgenommen werden. Allein die Bezeichnung “Kampf gegen Rechts” könnte nicht lächerlicher sein. Was ist denn bitte mit “Kampf gegen Rechts” gemeint? Schaut man sich bspw. die Bemühungen der Antifa oder anderer linksextremer Netwerke an, kommt einem unweigerlich der Gedanke in den Sinn, dass die Bezeichnung passender “Kampf gegen alles was nicht links ist” oder “Kampf den Andersdenkenden” heißen sollte. Vom Holocaust-Leugner und Geschichtsrevisionisten, die es ohne Zweifel verdient haben bekämpft zu werden, bis zum konservativen CSU-Wähler werden alle über einen Kamm geschert und sind in den Augen der Linken und ihrer Extreme bekämpfenswert.
Aus meinem persönlichen Umfeld fällt mir dabei sofort ein bestechendes Beispiel ein: Während des Wahlkampfes um studentische Ämter an der Uni hat auch der RCDS brav Plakate geklebt und seine politischen Forderungen dargelegt, die aber allesamt, wie man es heutzutage leider von CDU nahen Organisationen gewohnt ist, bloß keinem auf die Füße treten wollten. Sprich langweiliger politischer Einheitsbrei, mehr liberale Forderungen als das was man es als Konservativer, wie ich es bin, gerne hätte. Davon abgesehen sollte man die Plakatiererei natürlich für etwas ganz normales, alltägliches halten. Am nächsten Tag jedoch fand sich auf jedem der Plakate ein netter Aufkleber der Antifa, der die Aufschrift “Antifaschistische Aktion” trug und den üblichen sozialistischen Quatsch von Organisationen zerschlagen, bla, bla, bla. Nun hat es der RCDS also geschafft, oder anders formuliert, ist es wert auf der schwarzen Liste der Antifa zu stehen. Sehr logisch und schlüssig. Ist doch der RCDS ein Paradebeispiel an nationalsozialistischem Dünkel, Rassismus und Faschismus und was weiß ich noch alles, nicht wahr? Nichts liegt näher als eine CDU-nahe Organisation als Faschisten zu bezeichnen und damit in eine Reihe mit Antisemiten und Rassisten zu stellen. Das ist also der “K(r)ampf gegen Rechts”! Alles und jeder der rechts der FDP steht rückt ins Visier der Linksextremen und ihrer Steigbügelhalter. Vom Antisemiten bis zum Konservativen macht man offenbar keinen Unterschied mehr und schert jeden über einen Kamm, der nicht mit der linken Ideologie im grünen ist. Wie schon erwähnt, das eigentlich schlimme an dieser Situation ist, dass die Gesellschaft keinen Anstoß mehr an dieser Hofierung der linken Propaganda nimmt. Man könnte es in Anlehnung an die Weimarer Republik auch so ausdrücken: Die Leute sind auf dem linken Auge blind. Das Blog CDU-Politik hat in einem gelungenen Artikel dieses Phänomen sehr treffend analysiert. 4 5

Ein weiterer Punkt ist, dass sich auch die Medien voll und ganz dem “Kampf gegen Rechts” angeschlossen haben und selbst schon das judenfeindliche Gegröle einiger sturzbesoffener Fußballfans bei einem Spiel eines Vereins der vierten(!) Liga zum Anlass nehmen, von einem “Skandal in Ostdeutschland” zu sprechen. 6 Jede Hackenkreuzschmiererei wäre in den Augen der journalistischen Kamarilla ein Fall für den Generalstaatsanwalt. Dass solche “Verbrechen” einiger verblendeter Idioten, die es immer gab und geben wird und die man getrost ignorieren könnte, so belanglos sind sie, sogar in der Statistik der rechtsextremen Straftaten landen, als “Propagandadelikt”, ist sowieso lächerlich.

Doch nicht nur der “Qualitätsjournalismus” verbreitet ein und dieselbe undifferenzierte Meinung, auch die Politik mischt reichlich mit. Stand im Koalitionsvertrag von CDU/CSU und der SPD noch schwarz auf weiß der Kampf gegen jedwede Form von Extremismus müsse unterstützt, forciert und finanziell unterstützt werden, so scheiterte dies nicht zuletzt am Widerstand der SPD. Auch die Herren und Damen der CDU/CSU waren erschrocken vor der eigenen Courage ihrer Formulierung und knickten bereitwillig ein. Also pumpt man weiterhin Millionen in linke Netzwerke, die jedem sozialistischen Gulag das Wasser reichen könnten, und wundert sich dann warum die Gleichung Extremisten bekämpfen Extremisten nicht recht aufgehen will. Gerade die SPD weigert sich zuweilen ihre Nähe zu linksextremen Organisationen aufzugeben. Der Zweck heiligt im “Kampf gegen Rechts” nun einmal wirklich jedes Mittel. 7

Zu diesen Mitteln gehört auch das anzünden von Autos, Krawalle zum 1.Mai und das Werfen mit Pflastersteinen auf Polizisten, was alles im Rahmen der Deeskalationstaktik mehr oder weniger geduldet oder billigend in Kauf genommen wird. Der sogenannte schwarze Block kann dabei getrost als SA dieser Zeit bezeichnet werden, denn er macht ihr alle Ehre. Man stelle sich vor die Extremisten im Staate von der anderen Seite würden sich so etwas rausnehmen - Die Nation stünde Kopf und der nationale Notstand würde ausgerufen werden. Eine sehr vage Übersicht wie groß das Zerstörungspotential der Linksextremen mittlerweile ist, liefert bspw. die Seite “Brennende Autos”. 8 Andere Statistiken oder Seiten, die über linksextreme Straftaten Buch führen oder aufklären findet man so gut wie keine. Das sieht man schon daran, dass bei Google 39.600 Treffer beim Suchbegriff “Linksextremismus” im Vergleich zu 1.030.000 Treffer beim Suchbegriff “Rechtsextremismus” rausspringen.

Abschließend kann ich jedem die Aktion der Jungen Freiheit empfehlen, die unter dem Namen “Blick nach links” um Aufklärung bemüht ist. Auch private Erfahrungen sind ausdrücklich erwünscht und können an bnl@jungefreiheit.de geschickt werden. Die JF will jedem Fall nachgehen und recherchieren, was ich geneigt bin zu glauben, ist sie doch die letzte bekanntere Zeitung mit eigenständiger Meinung und konservativer Einstellung.

In Zukunft werden an dieser und anderer Stelle die Aktivitäten der Linksextremen genauer unter die Lupe genommen und recherchiert. Und das können Sie wiederum mir ruhig glauben.

Linksextreme Aktionen


Abgeordneter der Linken sorgt mit T-Shirt für Unmut - Im Landtag zu Hannover sorgte Patrick Humke-Focks, Abgeordneter der SEDLinksfraktion mit einem T-Shirt mit dem Aufdruck “Antifaschistische Aktion” für Aufregung. Landtagspräsident Hermann Dinkla (CDU) forderte ihn daraufhin auf sich umzuziehen. 9 Wo wir wieder beim Thema wären: Extremismus mit Extremismus bekämpfen, welch Kalkül unserer lieben und verehrten Altkommunisten. Humke-Focks war bereits im Wahlkampf durch sein verdrehtes Verständnis zur Bekämpfung von Rechtsextremismus aufgefallen, was mich persönlich nicht verwundert. So bezeichnete er laut Stadtradio Göttingen Hessens Ministerpräsident Roland Koch (CDU) wegen dessen “ausländerfeindlichen und rassistischen” Äußerungen als “Wegbereiter für alte und neue Faschisten”. 10

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  1. Anmerkung: Laut Bundesinnenministerium wurden im vergangenen Jahr 2007 10,7 Prozent weniger Straftaten mit rechtsextremem Hintergrund registriert. Die Zahl der Gewalttaten sank sogar um 11,6 Prozent auf 642 Fälle. Von den 10.935 registrierten rechtsextremen Straftaten waren über zwei Drittel Propagandadelikte (7.604). []
  2. vgl. Junge Freiheit - Heye prophezeit neuen Rekord rechtsextremer Straftaten []
  3. vgl. Focus - Heye warnt vor Anstieg der Gewalt []
  4. vgl. CDU-Politik - Ist Rechts gleich rechtsextremistisch []
  5. vgl. CDU-Politik - Linker und islamistischer Extremismus []
  6. ef online - Fußballstadionsheriffs: Der „Spiegel“ in der Antisemitismusfalle []
  7. vgl. Junge Freiheit - Geldsegen für die Falschen []
  8. vgl. Ad hoc news - Drei Fahrzeuge bei Brandanschlag beschädigt []
  9. vgl. az online - Abgeordneter der Linken sorgt mit T-Shirt für Unmut []
  10. vgl. Junge Freiheit - Politiker der Linkspartei muß sich umziehen []
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Ein Kommentar
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  1. Demnächst ist wieder 1.Mai. Da werden sich die Friedensfürsten der LINKEN wieder durch Abfackeln von Autos als die wahren Kämpfer für die Arbeiterklasse outen.

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