Pro Patria

Mügeln - Staatsanwaltschaft kommt nicht weiter

24. September 2007 | Von tio85 | Kategorie: Deutschland

Die Staatsanwaltschaft Leipzig kommt mit ihren Ermittlungen über die Auseinandersetzungen während des Altstadtfestes vom 19. August in Mügeln nicht weiter. Ein rechtsextremer Hintergrund wird nach wie vor ausgeschlossen. Dagegen scheint sich die Tatsache zu bestätigen, dass ein paar nützliche Idioten rassistische Sprüche geklopft haben. Bei diesen kann sich nun ganz Mügeln für die mediale Hetzkampagne bedanken. Die Medien haben damit dem Kampf gegen Rechtsextremismus mal wieder einen Bärendienst erwiesen. Den ganz Mügeln scheint, auf gut Deutsch gesagt, die Schnauze voll zu haben von der Presse.

Trotz wiederholter Aufrufe hätten sich kaum unbeteiligte Zeugen gemeldet. Die bislang vernommenen Zeugen hätten derart widersprüchliche Aussagen zu den Geschehnissen am 19. August gemacht, «dass sich bislang leider kein klares, gerichtsverwertbares Bild zum Tatverlauf ergibt», sagte Oberstaatsanwalt Riccardo Schulz. Fest stehe lediglich, dass es weder eine geplante rechtsextreme Tat noch eine bloße Festzeltschlägerei gewesen sei. Vier deutsche und vier indische Festbesucher seien im Zusammenhang mit den Ausschreitungen als Beschuldigte vernommen worden, sie bestritten jedoch allesamt die Vorwürfe. Bislang wurden laut Staatsanwaltschaft im Zusammenhang mit den rassistischen Parolen acht Tatverdächtige im Alter zwischen 18 und 35 Jahren aus Mügeln und Umgebung identifiziert. Gegen einen Verdächtigen wird wegen des Verdachts der Sachbeschädigung ermittelt. 1

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  1. s. ad hoc news - Ermittlungen zu Übergriff in Mügeln []
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