Pro Patria

Mutige Worte vom sächsischen Ministerpräsident Georg Milbradt

16. September 2007 | Von tio85 | Kategorie: Deutschland

Sachens Hauptstadt Dresden, Bildquelle: photocase.com Fotograf: ringo

Bemerkenswert wie Georg Milbradt trotz allem Schmutzes mit dem er in den letzten Wochen und Monaten beschmissen wurde, noch deutliche Worte an die Presse bezüglich ihrer Berichterstattung findet. (Hervorhebungen von mir)

Nach Ansicht von Milbradt war zudem die Berichterstattung über die Ortschaft Mügeln, wo acht Inder von einer Menschenmenge angegriffen wurden, oberflächlich und einseitig: „Ich finde es unerträglich, wenn ein ganzer Ort und ein ganzer Landstrich stigmatisiert werden.“ Ein ähnliches Ereignis in Rheinland-Pfalz werde von den Medien unter der Decke gehalten, kritisierte er. „Und wir müssen uns von Kurt Beck gute Ratschläge anhören.“ Milbradt sagte, Sachsen sei weltweit an den Pranger gestellt worden. Es habe keine Hetzjagd in Mügeln, sondern auf Mügeln gegeben. 1

Ich warte nun gespannt wie lange es dauert bis gewisse “Politiker” eine Distanzierung von Milbradt für die von mir hervorgehobenen Passagen fordern oder gar dessen Rücktritt.

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  1. s. FAZ - Milbradt trotz heftiger Kritik wiedergewählt []
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