Bombendrohung im Bundeswehrkrankenhaus Ulm
18. Juli 2007 | Von tio85 | Kategorie: AllgemeinIch habe die Berichte der letzten Tage zur Bombendrohung und der damit verbundenen Evakuierung des Bundeswehrkrankenhauses Ulm aus der Südwestpresse zusammengetragen und gescannt. Zumindest wird erwähnt, dass der Täter mit ausländischem Akzent gesprochen hat. Der Satz “Hast du zwei Stunden Zeit, dann alle tot” des Anrufers fehlt aber gänzlich. Das nennt man heutzutage politisch korrekten und objektiven Journalismus. Denn man könnte ja den Anschein erwecken ausländerfeindlich zu sein, auch wenn es sich um die Wahrheit handelt.
Schon traurig wie selbst die ach so freie Presse versucht auch ja nirgends anzuecken und immer politisch korrekt nur die halbe Wahrheit berichtet. Dem Leser bleibt nichts anderes übrig als zwischen den Zeilen zu lesen und sich mühsam durch die Lektüre mehrerer Medien ein Bild der Wirklichkeit zusammen zu puzzeln.
Als mündiger Bürger dieses Landes kann erwarte ich aber über alles informiert zu werden, was in einem relevanten Zusammenhang zu den Ereignissen steht, liebe Journalisten da draußen. Und wenn klar ersichtlich ist, dass der Täter ein Migrant/Ausländer ist und die Bombendrohung an ein Krankenhaus der Bundeswehr geht, die sich in Afghanistan engagiert, dann liegt es nicht fern 1 und 1 zusammen zu zählen um zu erkennen welches Motiv hinter dem Drohanruf steckt. Diese Informationen ist das mindeste was ich von einer überregionalen Zeitung erwarten kann. Analog gilt dies wenn ein christlicher Fundamentalist eine Moschee in die Luft sprengen will. Da verschweigt wohl auch keiner was Sache ist aus Angst als Rassist bezeichnet zu werden…








